Pfarrkirche St. Nikolaus in Eggen

Der Schutzpatron St. Nikolaus wurde von den Bergknappen verehrt und galt als Retter aus der Wassergefahr. In Eggen sollte er das Dorf vor den Wildwassern des Sam- und Geroldbaches beschützen. Bis zur Errichtung der Kuratie 1681 wurde Eggen kirchlich von Deutschnofen aus betreut. St. Nikolaus hatte zwar das Begräbnisrecht; zu den Hochzeiten und zum Messelesen kam jedoch seit 1435 ein Priester von Deutschnofen nach Eggen. Das nahm mit dem Einzug des ersten Kuraten ein Ende, und 1919 wurde die Kuratie zur selbständigen Pfarre erhoben.
Die Kirche ist täglich von 8.00-18.00 Uhr geöffnet.

Die Pfarrkirche zu den Heiligen Ulrich und Wolfgang

Die Pfarrkirche von Deutschnofen ist eine spätgotische Kirche und ist nun 500 Jahre alt. Von der zu dieser Zeit bekundeten Kirche ist nur mehr der untere Teil des romanischen Glockenturms erhalten, der 1555 gotisch erhöht wurde. Ein Blitzschlag beschädigte 1793 die Kirche und zerstörte die Helmpyramide. Daraufhin erhielt der Turm den achteckigen Tambour mit Haube und somit sein heutiges Aussehen. In der Kirche befindet sich der bekannte Altar von Hans von Judenburg. Die Kirche ist täglich von 8.00 bis 18.00 Uhr geöffnet und kann besichtigt werden.

Schloss Thurn

In seinen Ursprüngen war dieser schlossartiger Ansitz ein Wohnturm in Deutschnofen. Der Raum mit dem quadratischen schlossartigem Grundriss, in dem das Museum untergebracht ist. Ein romanischer Turm also, der aus dem 13. Jh. stammt und im heutigen Gebäude gut zu erkennen ist. Schloss Thurn war 1341 ein Gerichtssitz. 1911 wurde es von der Gemeindeverwaltung gekauft, 1985 renoviert und wurde so zum Sitz der Gemeinde. Zurzeit beherbergt es auch andere Ämter und Dienststellen. 
Das Museum im Schloss Thurn ist von Montag bis Freitag von 9.00-12.00 Uhr und am Donnerstag von 14.30-17.00 Uhr geöffnet. Informationen erhalten Sie unter: +39 0471 617500

Das gotische Kirchlein St. Helena

Zu jeder Jahreszeit ist die Wanderung zu diesem Kleinod in Deutschnofen, das auf einer vorgeschichtlichen Kultstätte errichtet wurde und das einen der bedeutendsten gotischen Freskenschätze Südtirols hütet, ein Erlebnis besonderer Art. Recht eindrucksvoll ist es, wenn sich der Wanderer auf dem Waldweg der Kirche nähert und den aufragenden Kirchturm und die bejahrten Gebäude des Kreuzhofes vor der Bergkulisse des Rosengartens erblickt. Noch mehr beeindruckt dann vom Kirchhügel aus der weite Blick über die Eggentaler Wälder hin zum Schlern, Rosengarten, Latemar, Zanggen, Schwarz- und Weißhorn. Überrascht und erfreut entdeckt der Wanderer die Gemälde in der Kirche, die er in dieser Abgeschiedenheit nicht vermutet hat. Die Kirche lädt zu Andacht und Meditation ein. Hier finden wir wundeschöne Wandgemälde, welche kostbare Zeugnisse der Hochgotik des früheren 15. Jh. sind. Beispiele dafür sind die Bilder von St. Christopherus und der St. Helena, ein theologisch-heilsgeschichtliches Bildprogramm und die Geburt Christi.
Die Kirche kann täglich von 08.00-18.00 Uhr besichtigt werden. Der Schlüssel kann am Hof gegenüber abgeholt werden. 

St. - Agatha Kirchlein Deutschnofen

Ungestört in stiller Waldeinsamkeit träumt die kleine Kirche heute vor sich hin. Früher wurden sie regelmäßig von den Deutschnofnern bei Kreuzgängen besucht, in letzter Zeit haben die Deutschnofner jedoch nur mehr bei lang anhaltender Trockenheit Bittgänge zur hl. Agatha unternommen. Die in altchristlicher Zeit hoch verehrte Heilige entstammte einer vornehmen Familie aus Sizilien und wurde um die Mitte des 3. Jh.s wegen ihres standhaften Glaubens auf glühenden Kohlen zu Tode gemartert. Die Kirche wurde vor rund sieben hundert Jahren, genau im Jahre 1318, an diesem abgeschiedenen Ort erbaut.
Den Schlüssel erhalten Sie am Bauernhof Unterkoflhof.

Pfarrkirche zum Hl. Petrus und zur Hl. Margareth

Die Pfarrkirche zum Hl. Petrus und zur Hl. Margareth befindet sich in Petersberg. Von der aus romanischer Stilepoche stammenden Kirche sind nur noch der Turm mit zwei Reihen dreiteiligen Rundbogenfenstern und ein Teil der Langhausmauern geblieben. Das Spitzdach erhielt der Turm zu Beginn des 18. Jh., nachdem er durch ein Unwetter beschädigt worden war.
Ein größerer Umbau der Kirche erfolgte im 17. Jh., als das Langhaus mit einer Tonne eingewölbt, das Seitenschiff angefügt und in die Fassade das steingerahmte Portal mit Rosetten und Granatbuckeln eingebaut wurde.
Die Kirche ist täglich von 08.00-18.00 Uhr geöffnet.

Wallfahrtsort Maria Weissenstein

Beindruckend ist der lange Gang im Kloster, der mit vielen Votivtafeln geschmückt ist Maria Weißenstein (1520 m) ist Südtirols bedeutendster Wallfahrtsort. Er gehört zu den am meisten verehrten Gnadenstätten des Landes. Seit einigen Jahrzehnten erschließen den Wallfahrtsort gute Straßen aus zwei Richtungen. Und zwar führt eine Straße aus dem Eggental über Deutschnofen nach Petersberg und Weißenstein. Die andere kommt aus dem Etschtal herauf, berührt Aldein und endet in Weißenstein. Der Strom der Wallfahrer nahm besonders seit dem Besuch des Papstes Johannes Paul II. im Juli 1988 wieder sehr zu. Der Wallfahrtsort mit der Kirche, dem Pilgerhaus (1897 erbaut), Andenkengeschäft, Gasthof (1708 erbaut) und großem Parkplatz ist nicht nur für die frommen Pilger gut ausgerüstet sondern auch für die vielen Wanderer.
Öffnungszeiten: täglich von 8.00-18.00 Uhr. Informationen zu Führungen erhalten Sie unter: +39 0471 615165

Zischgen-Kirchlein in Obereggen

In Obereggen ist das Zischgen-Kirchlein mit dem spitzen schindelbedeckten Türmchen vor dem am Hang hervortretenden alten Zischgenhof das am häufigsten fotografierte Motiv. Als Kulisse ragt über dem prächtigen Waldrücken im Hintergrund das spitze Eggentaler Horn auf. Seit 1701 gibt es Nachrichten von einer kleinen Hauskapelle beim Zischgenhof. Die heutige Kapelle, dem hl. Florian geweiht, erhielt 1895 bei einem Umbau, an dem sich auch die Nachbarshöfe beteiligten, die gotisierende Form: die Spitzbogentür, darüber in der Blendfassade eine Rosette und das kunstvolle Westtürmchen (vom Eggener Tischler Erlacher) mit den Glocken; im Inneren schön verglaste Fenster, Giebeldachreiter, Kreuzgratgewölbe und Empore.
Das Kirchlein kann täglich vom Chor aus besichtigt werden.

Die Landeshauptstadt Bozen mit der Museumstrasse und den Lauben

Bozen liegt nur 20 Autominuten von Deutschnofen, Eggen, Obereggen und Petersberg entfernt und bietet sich zu einem Bummel an. Westlich des Rathausplatzes beginnt die Laubengasse, welche zu den meist besuchtesten Straßen der Stadt zählt. Seit jeher sind die Lauben das Herzstück des Bozner Handels. Es lohnt sich in der Laubengasse den Obstmarkt zu besuchen, der täglich geöffnet ist. Weiters sind zahlreiche Fassaden mit charakteristischen Erkern zu sehen sowie die beiden alten Apotheken "Zur Madonna" und "Schwarzer Adler". 

Das Naturmuseum in Bozen

Die Dauerausstellung mit lebenden Tieren und dem Korallenriff-Aquarium wird durch Sonderausstellungen und ein reichhaltiges didaktisches Angebot ergänzt. Schwerpunkte der museumseigenen Forschung und der Sammlungen sind die Fachbereiche Erdwissenschaften, Botanik und Zoologie. Öffnungszeiten: Ganzjährig geöffnet von Di - So 10.00 - 18.00, Mo geschlossen, www.naturmuseum.it 

Archäologiemuseum in Bozen

Das 1998 eröffnete Archäologiemuseum dokumentiert die Geschichte Südtirols von der Alt- und Mittelsteinzeit bis zur Karolingerzeit. Neben den Originalfunden geben Modelle, Rekonstruktionen, Videos und interaktive Multimediastationen auf anspruchsvolle und gleichzeitig unterhaltsame Weise Einblick in die Vergangenheit. Den zentralen Ausstellungskomplex bildet „Ötzi“, der Mann aus dem Eis (3.300 v. Chr.). Ganzjährig geöffnet von Di – So  10.00 – 17.30, Mo geschlossen, www.archaeologiemuseum.it 

Volkssternwarte in Gummer

Südtirols erste und einzige Volkssternwarte und das Sonnenobservatorium in Obergummer bietet allen Astronomiebegeisterten Einblicke ins Universum.
Öffentliche Führungen: Ganzjährig jeden Donnerstag und Freitag nach Einbruch der Dunkelheit, nicht aber vor 19.00 Uhr. Bei bedecktem Himmel entfällt die Führung! Vormerkung Gemeinde Karneid, 0471 361314,  www.sternwarte.it 

Meran und die Thermen

Meran ist 50 Autominuten vom Eggental entfernt und bietet sich für einen Tagesausflug an. Mit der neuen Therme ist Meran nicht nur um eine Wohlfühl-Attraktion sondern auch um ein architektonisches Highlight reicher. Der eindrucksvolle Kubus aus Glas und Stahl ist das Herzstück des neuen Thermengeländes an der Südseite der Passer. Der neu entstandene Platz zwischen Therme und Thermenhotel lädt zum gemütlichen Verweilen im Terrassencafé ein und bereichert die Stadt um einen attraktiven Treffpunkt. Öffnungszeiten: Ganzjährig geöffnet 9.00 - 22.00. www.termemerano.it  

Botanische Gärten in Schloss Trauttmannsdorff

In den Gärten von Schloss Trauttmansdorff sind Pflanzen aus aller Welt versammelt, es werden aber auch typische Südtiroler Landschaften vorgestellt. Spazierwege schlängeln sich durch Wasser- und Terrassengärten den Hang empor, führen in den Sinnesgarten oder in den Japanischen Garten, auf den Kakteen- und Sukkulentenhügel oder zu Kulturpflanzen des Südens wie Olivenbaum und Weinrebe, Öffnungszeiten: 1. April - 31.Oktober täglich 9.00 - 19.00, und vom 01.November - 30. November täglich von 9.00 - 17.00 Uhr http://www.trauttmannsdorff.it

MMM Firmian auf Schloss Sigmundskron bei Bozen

MMM. Nein, keine kulinarische Aktion, sondern ein Museum. Messner Mountains Museum Firmian ist ein Teil eines wunderbaren Konzepts. Eines von fünf Museen, die den Berg dem Menschen näher bringen. Reinhold Messner kreiert in seiner phantasievollen Art ein Gesamtkunstwerk, das Erlebnisse garantiert, die starke Eindrücke hinterlassen. So befindet sich eines der Museen z.B. auf dem Monte Rite, der ein 360° Panorama auf die bizarre Bergwelt der Dolomiten zu bieten hat. Öffnungszeiten: Geöffnet ab dem ersten Sonntag im März bis zum dritten Sonntag im November von 10.00 - 18.00 Uhr, Donnerstag geschlossen, www.messner-mountain-museum.it